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Grüner Kaffee – „Superfood“ oder  Aberglaube?

Wir leben heute in einer Zeit, in der wieder verstärkt auf natürliche Heilkräfte vertraut, sich zurück zur Natur besonnen, und der „guten“ und „gesunden“ Ernährung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Dabei werden immer wieder „neue“ Lebensmittel „entdeckt“, welche angeblich, regelmäßig konsumiert, geradezu erstaunliche Effekte auf die Gesundheit haben sollen. So auch der „grüne Kaffee“. Dabei handelt es sich im Übrigen nicht etwa um eine neue, innovative Kaffeesorte, sondern um die ungerösteten Bohnen des uns schon lange bekannten Kaffeestrauches. Die Logik hinter der Nutzung der ungerösteten Bohnen klingt einleuchtend: Beim Rösten werden womöglich Vitamine und Stoffe zerstört, welche unserem Körper nutzen könnten. Sprich: Natürlicher ist besser.

Und tatsächlich wurde eine solche Substanz in den grünen Kaffeebohnen  gefunden: die Chlorogensäure, die im grünen Kaffee bis zu 70% ausmacht.

Chlorogensäure – das Wundermittel im grünen Kaffee

Die Forscher Winson und Burnham stellten 2012 in einer Studie an Versuchstieren fest, dass besagte Chlorogensäure  in grünem Kaffee eine gewichtsreduzierende Wirkung hätte (Joe Vinson and Bryan Burnham Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects, Diabetes Metab Syndr Obes. 2012; 5: 21–27.).

Aufsehen erregte diese Studie vor allen Dingen deshalb, weil es sich um eine doppelblind durchgeführte (das heißt mit Kontrollgruppen) Studie handelte und zudem randomisiert (das heißt zufällig verteilt) war. Das heißt, die Forscher wussten selber  bis zur Auswertung nicht, welchen Versuchstieren sie den grünen-Kaffee-Extrakt und welchen das Placebo verabreicht hatten. Eine Manipulation schien darum ausgeschlossen, und die Ergebnisse der Studie waren eindeutig.

Die Geschichte einer großartigen Entdeckung hätte also so schön enden können, wenn die Forscher dieselbe Studie nicht 2014 widerrufen hätten (Joe Vinson and Bryan BurnhamRandomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects [Retraction], Diabetes, Metab Syndr Obes. 2014; 7: 467—468.). Offensichtlich gab es wohl doch einige größere Manipulationen und Zurechtrückung der  Ergebnisse.

Wie gesund ist nun grüner Kaffee?

Weitere unabhängige Studien stellen kamen zu unterschiedlichen Resultaten und vor allem nicht zu Einheitlichen. Das ist in der Wissenschaft bezüglich eines Beweises immer ganz schlecht und bedeutet für die Chlorogensäure, dass es bisher keinen bestätigten Effekt gibt. Weder für eine Abnahme, noch für andere zugesprochene Wirkungen wie Blutdrucksenkung oder Alzheimervorbeugung.

Gefährlich ist der Konsum solcher Präparate für die Gesundheit jedoch nicht, allerhöchstens für den Geldbeutel.

Zudem schmeckt das Ganze, aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe, recht unangenehm, schon die Äthiopier wussten, warum sie die Bohnen lieber rösten.

Wer also gerne grünen Kaffee trinken möchte kann das tun, gesundheitliche Vorteile sind jedoch nicht zu erwarten. Wobei, manchmal versetzt der Glaube ja Berge.

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