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Koffeinabbau – wie lange wirkt der Morgenkaffee?

Das Koffein im Kaffee ist die Substanz, die uns wach und aufmerksam macht. Koffein wirkt, indem es Rezeptoren an den Nervenzellen besetzt, die eigentlich für einen Botenstoff bereitstehen, der Müdigkeit auslöst. Nun hält Koffein ja nicht ewig wach, das wäre mit Sicherheit auch kontraproduktiv, sondern die anregende Wirkung lässt früher oder später nach und es wird Zeit für Nachschub. Doch wie wird Koffein in unserem Körper eigentlich abgebaut und welche Faktoren hemmen oder fördern den Koffeinabbau?

Die Leber wächst mit den ihr zugewiesenen Aufgaben

Wie auch Alkohol wird Koffein über die Leber abgebaut. Das geht, weil die Leber gut durchblutet ist und alle Substanzen, die mit dem Blut durch den Körper zirkulieren, irgendwann dort ankommen, so auch das Koffein. Ein Enzym namens Cytochrom deaktiviert dort das Koffein, das heißt, es verändert die molekulare Struktur so, dass Koffein nicht mehr an die Rezeptoren der Nervenzellen andocken kann. Das deaktivierte Koffein wird dann als Harnsäure ausgeschieden. Eine halbe Stunde nach dem Genuss einer Tasse Kaffee ist die Koffeinkonzentration im Blut übrigens am größten, nach 4 Stunden sind etwa 50% des Koffeins abgebaut und die Wirkung lässt deutlich nach.

Östradiol und Grapefruitsaft hemmen den Koffeinabbau

Es gibt aber auch Unterschiede bezüglich der Geschwindigkeit des Koffeinabbaus. Generell kann man sagen, dass Frauen Koffein weniger schnell abbauen. Besonders wenn sie Schwanger sind oder die Antibabypille nehmen. Denn Schwangere produzieren ein Hormon namens Östradiol (dieses ist auch in der Antibabypille enthalten) und selbiges hemmt sehr effektiv den Koffeinabbau. Dasselbe gilt übrigens für Grapefruitsaft: Das darin enthaltene Bergamottin hemmt die Funktion des koffeinabbauenden Enzyms. Grapefruitsaft hemmt im übrigen auch diverse Arzneistoffe in Blutdruckmedikamenten, weswegen Menschen mit Herzkrankheiten da generell vorsichtig sein sollten.

Antibiotika und Rauchen beschleunigen den Koffeinabbau

Natürlich gibt es auch Substanzen, die den Koffeinabbau beschleunigen, weil sie den Körper dazu anregen, mehr Cytochrom zu produzieren. Eine dieser Substanzen ist Tabak, weswegen die Kombination Rauchen und Kaffee finanziell gesehen eine doofe Idee ist, denn Raucher zahlen nicht nur für die Zigaretten sondern auch gleich doppelt für den Kaffee:  Bei Rauchern beträgt die Halbwertszeit von Kaffee nur etwa 2 Stunden im Vergleich zu Nichtrauchern. Auch die Einnahme von Antibiotika beschleunigt den Koffeinabbau.
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